Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting

Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting

Saftiger Karottenkuchen mit cremigem Frischkäse Frosting. Mit geriebenen Möhren, Mandeln und einem Hauch Zitrone wird er besonders lecker und eignet sich perfekt für den nächsten Osterbrunch.

Ein klassischer Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting ist doch der Kuchen schlechthin, wenn man an die Osterzeit denkt, oder? Bei uns darf er definitiv nicht fehlen, schon allein, weil er so unglaublich lecker schmeckt! Durch die fein geriebenen Möhren wird der Rüblikuchen richtig schön saftig, von trockenem Rührkuchen keine Spur.

Abgerundet wird der Kastenkuchen mit etwas Zitronenaroma und gemahlenen Mandeln, das harmoniert besonders gut und rundet den Kuchen perfekt ab. Für mich ist es ein absoluter Lieblingskuchen, der beim Osterbrunch immer gut ankommt und so gut wie jedem schmeckt.

Alle Zutaten für den Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting

Zutaten für den Rüblikuchen

Der Karottenkuchen, oder auch Rüblikuchen genannt, benötigt natürlich fein geriebene, frische Karotten. Genau das macht ihn so besonders saftig. Als Teigbasis benötigst du außerdem Eier in Größe M, klassischen Zucker sowie Vanillezucker. Diese Zutaten werden cremig aufgeschlagen und anschließend mit neutralem Öl, zum Beispiel Sonnenblumenöl, ergänzt.

Dazu kommen Weizenmehl (Typ 405), Backpulver, eine Prise Salz, etwas Zimt, der Abrieb einer Bio-Zitrone sowie gemahlene Mandeln. Alternativ eignen sich auch gemahlene Haselnüsse hervorragend.

Zutaten für das Frischkäse Frosting

Das Frischkäse Frosting ist optional, ergänzt den Kuchen jedoch wunderbar und macht nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch richtig etwas her.
Dafür wird klassischer Frischkäse in Doppelrahmstufe mit Puderzucker und etwas frisch gepresstem Zitronensaft glattgerührt. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein, sondern eine schöne streichfähige Konsistenz haben.


So gelingt der einfache Rüblikuchen garantiert

Kuchenteig nicht zu lange rühren

Nach dem Hinzufügen der trockenen Zutaten solltest du den Teig nur so lange rühren, bis sich alles gerade eben verbunden hat. Nur so bleibt der Kuchen schön luftig und erhält seine saftige, lockere Konsistenz. Die Karotten ebenfalls nur kurz unterheben.

Beim Backen mit Alufolie bedecken

Die Backzeit beträgt etwa 50-60 Minuten. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird oder sogar verbrennt, kannst du ihn ab Minute 40 locker mit Alufolie abdecken. So kann er in Ruhe fertig backen, ohne auszutrocknen.

Stäbchenprobe machen

Jeder Ofen backt etwas unterschiedlich. Deshalb gegen Ende der Backzeit unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Dafür an der dicksten Stelle mit einem Holzstäbchen oder Messer testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Bleibt kein Teig daran haften, ist er fertig.

Alternative Topping-Ideen anstelle des Frischkäse Frostings

Ein frisches Frischkäse Frosting ist wohl der Klassiker schlechthin und besonders beliebt bei Karottenkuchen. Wenn du es lieber schlichter magst, kannst du das Frosting natürlich auch weglassen, der Kuchen schmeckt pur auch schon richtig gut!

Als Alternative kannst du etwas Puderzucker darüberstreuen oder dich für einen klassischen Zuckerguss entscheiden. Dieser wird aus Puderzucker und einem Spritzer frischem Zitronensaft angerührt und anschließend gleichmäßig über dem Kuchen verteilt.

Auch geschmolzene Kuvertüre passt hervorragend zu einem Kastenkuchen, ganz egal, welche Sorte. Ob weiße, Vollmilch- oder Zartbitterschokolade – die Wahl liegt ganz bei dir.

Als Deko habe ich mich für etwas Karottenabrieb und Haselnusskrokant entschieden. Auch kleine Marzipan-Möhrchen eignen sich hervorragend und geben dem Kuchen das gewisse Etwas.


Ein Karottenkuchen für die klassische Kastenform

Eine klassische Kastenform haben wir doch fast alle zu Hause, oder? Ein Kastenkuchen geht einfach immer: ohne viel Schnickschnack, ganz simpel und absolut gelingsicher.
 
Der Karottenkuchen ist für eine Kastenform mit einer Länge von 25-30 cm ausgelegt, eine gängige Größe, die man meist im Handel findet.

Damit der Kuchen nicht an der Form haften bleibt, diese unbedingt vorher gut einfetten oder alternativ mit Backpapier auslegen. Nach dem Backen sollte der Kuchen mindestens 10-15 Minuten abkühlen, bevor du ihn aus der Form löst. So ist er stabiler und bricht nicht. Zu lange sollte er jedoch ebenfalls nicht in der Form bleiben, damit sich keine Feuchtigkeit staut und der Boden nicht matschig wird.

Der passende Kuchen für deinen Osterbrunch

Ein saftiger Karottenkuchen passt wie kein anderer Kuchen perfekt zum Osterbrunch und zu den Osterfeiertagen! Mit dem passenden Topping oder ein paar Marzipan Möhrchen wird er zum echten Hingucker. Natürlich ist der Kuchen aber viel zu schade, um ihn nur einmal im Jahr zu backen. Auch als Geburtstagskuchen, zum Sonntagskaffee oder einfach als süße Nascherei zwischendurch eignet sich der Rüblikuchen perfekt!

Wusstest du schon…?

Karottenkuchen hat seinen Ursprung vermutlich im Mittelalter. Damals wurden Karotten als natürliche Süße in Backwaren verwendet, weil Zucker sehr teuer war. Besonders in der Schweiz und in England ist der Rüblikuchen traditionell verbreitet. Heute gehört er zu den beliebtesten Klassikern auf der Ostertafel, vor allem wegen seiner Saftigkeit und dem guten Geschmack.

Weitere Variationen zum Ausprobieren für Ostern

Wenn du noch eine weitere leckere Idee für deinen Osterbrunch suchst, eignen sich auch einfache Osterplätzchen wunderbar. Ideal, um sie zusätzlich für deine Gäste anzubieten. Für eine weitere Kastenkuchen-Idee kann ich dir außerdem einen saftigen Zitronenkuchen ans Herz legen.

Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting

Karottenkuchen mit Frischkäse Frosting

Saftiger Karottenkuchen mit cremigem Frischkäse Frosting. Mit geriebenen Möhren, Mandeln und einem Hauch Zitrone wird er besonders lecker und eignet sich perfekt für den nächsten Osterbrunch.
Zubereitungszeit 20 Minuten
Backzeit 55 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Gericht Beilage, Snack
Portionen 1 Kastenkuchen

Kochutensilien

  • 1 Kastenform 25-30 cm
  • 1 Feinreibe

Zutaten
  

Für den Karottenkuchen:

  • 250 g Karotten geschält & fein gerieben
  • 4 Eier Größe M
  • 180 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200 ml neutrales Öl z. B. Sonnenblumenöl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Mehl Typ 405
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb und Saft für das Frosting

Für das Frosting:

  • 200 g Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 60 g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft

Anleitungen
 

  • Die Karotten schälen, fein reiben und erstmal beiseitestellen.
  • Eier, Zucker und Vanillezucker etwa 3 Minuten cremig aufschlagen. Das Öl langsam unterrühren.
  • Mandeln, Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Zitronenabrieb mischen und kurz unterrühren.
  • Die Karotten unterheben.
  • Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50-60 Minuten backen. Bei Bedarf ab Minute 40 locker mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  • Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr hängen, ist er fertig.
  • Den Kuchen anschließend vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen.
  • Alle Zutaten für das Frosting verrühren, auf dem Kuchen verstreichen und fest werden lassen.

Haltbarkeit des Karottenkuchens mit Frischkäse Frosting

Der Karottenkuchen für Ostern bleibt durch die Möhren besonders lange saftig. Luftdicht verpackt hält er sich bei Zimmertemperatur etwa 2 Tage. Mit Frischkäse Frosting solltest du ihn im Kühlschrank aufbewahren, dort bleibt er etwa 3-4 Tage frisch. Vor dem Servieren am besten rechtzeitig herausnehmen, damit er wieder Zimmertemperatur annehmen kann, dann schmeckt er einfach am besten.

Karottenkuchen einfrieren

Ohne Frosting lässt sich der Kuchen auch problemlos einfrieren. Am besten einfach in Scheiben schneiden, luftdicht verpacken und anschließend einfrieren.

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