Chips mögen wir doch alle gerne, aber noch besser sind sie, wenn sie selbstgemacht sind! Wir zaubern heute diese leckeren Chips in Herzform. So eignen sie sich nicht nur zum Selbernaschen, sondern machen auch noch richtig was her. Perfekt für Anlässe wie den bevorstehenden Valentinstag, aber auch für Muttertag, Vatertag oder einfach einen gemütlichen Abend zu zweit.
Diese Kartoffelchips sind schön knusprig, einfach gemacht und das mit nur super wenigen Zutaten!
Du brauchst dafür weder eine Fritteuse noch viel Vorbereitung. Ein paar Kartoffeln, etwas Öl, deine liebsten Gewürze und schon kann es losgehen. Die Chips lassen sich entweder im Backofen oder auch im Airfryer zubereiten und sind damit eine tolle, leichtere Alternative zu klassischen Chips aus der Tüte. Ich zeige dir jetzt, wie du diese Kartoffelchips selber machen kannst. Los geht’s.

Zutaten für die Kartoffelchips
Um diese Kartoffelchips selber machen zu können brauchst du nur wenige, einfache Zutaten und vieles hast du wahrscheinlich sowieso schon zu Hause. Vielleicht hast du auch noch ein paar Kartoffeln übrig, die darauf warten, endlich gegessen zu werden. So kannst du optimal deine Reste verwerten und hast im Handumdrehen dieses blitzschnelle Rezept gezaubert. Das brauchst du außerdem:
Kartoffeln
Für die Chips eignen sich am besten festkochende Kartoffeln, da sie ihre Form behalten und besonders knusprig werden. Mehligkochende Sorten sind dafür eher ungeeignet, da sie schneller zerfallen.
Neutrales Öl
Ein neutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl ist ideal für dieses Rezept. Es sorgt dafür, dass die Gewürze gut haften und die Chips gleichmäßig knusprig werden, ohne den Eigengeschmack der Kartoffeln zu überdecken.
Gewürze
Hier kannst du ganz nach deinem Geschmack variieren. Ich verwende gerne Salz, Paprika und Rosmarin, aber auch Knoblauchpulver, Chili oder andere Kräuter passen richtig gut.
So gelingen dir die Kartoffelchips garantiert
Damit deine Kartoffelchips schön knusprig werden und nicht labberig, gibt es ein paar einfache Tricks, die du unbedingt beachten solltest. Aber keine Sorge – alles super unkompliziert!
Kartoffeln gut abtrocknen
Nach dem Wässern ist es besonders wichtig, die Kartoffelherzen gründlich mit Küchenpapier abzutrocknen. Sind sie nämlich zu feucht, verdampft das Wasser im Ofen oder Airfryer und die Chips werden eher weich statt knusprig.
Chips auf dem Backpapier gut verteilen
Achte darauf, dass sich die Kartoffelherzen möglichst nicht überlappen. Je mehr Platz sie haben, desto besser können sie rundum knusprig werden. Ich rate lieber dazu, zwei Durchgänge zu machen, als alles übereinanderzulegen.
Zwischendurch immer mal wieder wenden
Egal ob im Backofen oder im Airfryer, die Chips sollten zwischendurch gewendet oder durchgemischt werden. Nur so werden sie gleichmäßig und von allen Seiten goldbraun und knusprig.

Airfryer oder Backofen – was ist besser?
Beides funktioniert super. Im Airfryer* geht es meist ein paar Minuten schneller und die Chips werden besonders knusprig. Im Backofen hingegen hast du natürlich deutlich mehr Platz, um größere Mengen auf einmal zuzubereiten und die Chips besser auf dem Blech zu verteilen. Hier dauert es allerdings fast doppelt so lange, bis sie durchgebacken sind.
Nimm am besten das Gerät, das du gerade zur Hand hast, denn meiner Meinung nach funktionieren beide auf ihre Art sehr gut. Bei größeren Mengen Kartoffelchips lohnt es sich sogar, beide Geräte gleichzeitig zu nutzen und mehrere Ladungen zu backen.
Der passende Anlass für die Herz-Kartoffelchips
Diese selbstgemachten Kartoffelchips sind nicht nur richtig lecker, sondern durch die Herzform auch ein absoluter Hingucker. Perfekt also für besondere Anlässe wie Valentinstag, Muttertag, einen Geburtstag oder einfach als kleine, herzliche Aufmerksamkeit.
Natürlich musst du dich dabei nicht auf Herzen festlegen. Statt eines Herzausstechers* funktionieren auch andere Formen wie Blumen*, Sterne* oder Kreise genauso gut. So kannst du das Rezept flexibel je nach Saison oder Anlass anpassen.
Leckere Ideen für übrig gebliebene Kartoffelreste
Nach dem Ausstechen der kleinen Kartoffelherzen bleiben natürlich viele Kartoffelreste übrig. Diese wegzuschmeißen wäre viel zu schade – und das müssen wir auch nicht, denn es gibt super viele Möglichkeiten, deine Reste kreativ und sinnvoll zu verwerten. Wie wäre es mit:
- Noch eine weitere Ladung Chips: Natürlich kannst du die Reste genauso zubereiten wie die Herzen und so noch mehr Kartoffelchips selber machen. Perfekt zum Selbernaschen.
- Kartoffelpüree: Die Reste einfach in kochendem Salzwasser garen und daraus Kartoffelpüree machen. So hast du nicht nur einen Snack, sondern direkt eine leckere Mahlzeit.
- Bratkartoffeln: Auch Bratkartoffeln eignen sich hervorragend und lassen sich super aus den Resten zubereiten.

Kartoffelchips selber machen
Zutaten
- Ca. 5 große Kartoffeln festkochend
- 2-3 TL Öl Sonnenblumen- oder Rapsöl
- 1 TL Salz
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL Rosmarin
Anleitungen
- Die Kartoffeln schälen, in 2-3 mm dünne Scheiben schneiden und kleine Herzen ausstechen.

- Die Kartoffelherzen für ca. 30 Minuten in kaltes Wasser legen. Das entfernt die Stärke und sorgt dafür, dass sie nachher schön knusprig werden.
- Die Herzen anschließend gründlich mit Küchenpapier abtrocknen, sind sie zu nass, werden sie labberig.
- Nun mit Öl und Gewürzen beträufeln und alles gut vermischen. Ich nehme mir dafür gerne einen Gefrierbeutel zur Hand.
- Alles gut und großzügig auf ein Backpapier verteilen, sodass sich möglichst nichts überlappt.
- Die Herzen für ca. 20-25 Minuten im Airfryer bei 180°C backen oder für 40-45 Minuten im Backofen bei 200°C (Umluft). Zwischendurch unbedingt wenden und durchmischen.
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Haltbarkeit der Kartoffelchips
Die Kartoffelchips empfehle ich immer frisch und noch leicht warm zu genießen, dann sind sie besonders knusprig und richtig lecker! Luftdicht verschlossen halten sie sich jedoch auch 1-2 Tage. Falls sie etwas weicher geworden sind, kannst du sie kurz im Backofen oder Airfryer aufwärmen, dann werden sie wieder schön knackig.