Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich nach der langen Winterpause und damit kommt auch die große Lust auf warme, sonnige Tage. Also holen wir uns den Sommer ganz einfach nach Hause … und zwar mit dem besten Zitronenkuchen der Welt. Ein saftiger Zitronenkuchen, der beim Anschneiden richtig schön fluffig ist, intensiv nach Zitrone schmeckt, ohne dabei zu schwer zu sein.
Durch frischen Zitronensaft und Zitronenabrieb bekommt der Kuchen eine frische Note, während Butter und Milch ihn super fluffig und saftig machen. Auch ein oder sogar zwei Tage später schmeckt er immer noch richtig gut. Von trockenem Rührkuchen keine Spur.
Hach, einfach herrlich, was soll ich dir sagen. Genau der richtige Kuchen für den Nachmittagskaffee oder um deinen Gästen eine süße Leckerei zu servieren.

Zutaten für den fluffigen Zitronenkuchen
Für diesen Zitronenkuchen dürfen frische Bio-Zitronen natürlich nicht fehlen – hier benötigen wir sowohl Abrieb als auch Saft. Der Teig wird aus weicher Butter, Zucker und Vanillezucker angerührt. Dazu kommen vier Eier in Größe M, Weizenmehl Typ 405, Backpulver und eine Prise Salz. Damit der Kuchen besonders fluffig wird, rühren wir noch etwas Milch unter. Alle Zutaten sorgen dafür, dass der Kuchen am Ende genau das wird, was wir wollen: ein saftiger Zitronenkuchen mit frischer, natürlicher Zitronennote.
Wer mag, kann den Kuchen ganz ohne Topping servieren, schmeckt ebenfalls sehr gut und ist etwas weniger süß. Alternativ kannst du einen Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Zitronensaft anrühren. Passt wunderbar dazu und gibt dem Kuchen noch einen extra süß-sauren Kick.
Welche Zitronen sind die besten?
Der Zitronensaft und der Zitronenabrieb sind beide super wichtig für den Geschmack und einen richtig guten Zitronenkuchen. Verwende daher unbedingt unbehandelte, frische Bio-Zitronen, damit du den Abrieb bedenkenlos verwenden kannst.
Fertiger Zitronensaft oder frisch gepresster?
Natürlich gibt es Zitronensaft auch fertig abgepackt zu kaufen, doch davon rate ich definitiv ab. Man schmeckt meiner Meinung nach einfach den Unterschied. Für mich gibt es hier keine Alternative – frische Zitronen sind und bleiben einfach die beste Wahl.

Saftiger Zitronenkuchen mit passendem Topping
Ein süßer Zuckerguss macht den Zitronenkuchen noch intensiver, ist aber kein Muss.
Du kannst den Kuchen natürlich ganz pur genießen oder dich für eine schlichte Puderzuckerhaube entscheiden.
Ein Zuckerguss ist dennoch sehr zu empfehlen. Rühre dafür Puderzucker langsam mit etwas Zitronensaft an, bis eine schön dickflüssige Masse entsteht. Streiche den Kuchen zuerst dünn damit ein und lasse den Guss kurz anziehen. Anschließend kommt der restliche Guss darüber.
So gelingt der Zitronenkuchen garantiert
Alle Zutaten auf Zimmertemperatur
Butter, Eier und Milch sollten vor dem Backen rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. Zutaten auf Zimmertemperatur lassen sich besser verrühren und sorgen für einen gleichmäßigen, luftigen Teig.
Teig nicht zu lange rühren
Sobald Mehl und Backpulver untergerührt sind, solltest du den Teig nur noch kurz vermengen. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass der Kuchen später kompakt wird und nicht schön fluffig aufgeht.
Backfarbe im Auge behalten
Jeder Backofen ist anders. Sollte der Zitronenkuchen gegen Ende der Backzeit zu dunkel werden, decke ihn einfach locker mit etwas Alufolie ab. So bleibt er saftig und verbrennt nicht.

Ein Kuchen für viele Anlässe
Eigentlich geht ein klassischer Rührkuchen wirklich immer, oder? Extra auf den nächsten Geburtstag zu warten, nur um diese Leckerei zu genießen, ist doch viel zu schade!
Ein gemütlicher Sonntagskaffee mit einem Stück Kuchen – genau das ist es, was glücklich macht und wir wieder mehr in unseren Alltag integrieren sollten. Alles, was übrigbleibt, eignet sich wunderbar, um es am nächsten Tag mit zur Arbeit zu nehmen und die liebsten Arbeitskollegen glücklich zu machen. Naschereien am Arbeitsplatz wirken immer stimmungsaufhellend!
Aber auch als Mitbringsel zu bestimmten Anlässen, für den Osterbrunch oder einfach, um im Frühling oder Sommer gemütlich auf der Terrasse zu sitzen – dieser Kuchen geht einfach immer.
Weitere leckere Backideen zum Ausprobieren
Falls du noch mehr Inspirationen für leckere Backideen suchst, findest du auf meinem Blog einen fluffigen Blechkuchen mit Mandarinen und Buttermilch. Schnell gemacht, richtig lecker und ebenfalls sehr erfrischend. Ein absoluter Klassiker, der immer geht, ist außerdem der Fantakuchen mit Mandarinen und Schmand. Für noch mehr Abwechslung kann ich dir den Kokosnuss-Kuchen sehr empfehlen.

Saftiger Zitronenkuchen aus der Kastenform
Kochutensilien
- Kastenform 25-30 cm
Zutaten
- 250 g Butter weich
- 200 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 4 Eier Größe M, zimmerwarm
- 2 Bio-Zitronen Abrieb und 80 ml Saft
- 250 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Prise Salz
- 100 ml Milch
Für den Zuckerguss:
- 150 g Puderzucker
- 2-3 EL Zitronensaft
Anleitungen
- Zuerst den Zitronenabrieb herstellen, anschließend die 80 ml Zitronensaft auspressen.
- Butter, Zucker und Vanillezucker hell und cremig aufschlagen.
- Die Eier einzeln unterrühren, danach Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzufügen.
- Mehl, Backpulver und Salz vermischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.
- Den Teig in die Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 50-60 Minuten backen. Gegebenenfalls nach ca. 40 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
- Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und anschließend aus der Backform lösen.
- Den Zuckerguss zu einer dickflüssigen Masse anrühren und gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Vollständig trocknen lassen.
Notizen
Haltbarkeit vom Zitronenkuchen
Der Zitronenkuchen hält sich gut verpackt bei Zimmertemperatur etwa 3 Tage saftig. Am besten bewahrst du ihn in einer Kuchenglocke oder luftdicht in Frischhaltefolie verpackt auf, damit er nicht austrocknet.
Sollte doch einmal etwas übrigbleiben, kannst du einzelne Stücke problemlos einfrieren. Einfach rechtzeitig auftauen und genießen.